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Die
Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) haben am 03.
April 2004 in Stuttgart die Theodor-Heuss-Medaille
erhalten. Die Heuss-Stiftung würdigte damit das
Engagement der JEF für das Zusammenwachsen Europas.
Das Haus der
Wirtschaft in Stuttgart erlebte zur Verleihung ein
Gipfeltreffen bundesdeutscher Politprominenz, darunter
Bundespräsident Johannes Rau und Richard von
Weizsäcker. Sabine Leutheuser-Schnarrenberger
überreichte der Generalsekretärin Marianne Bonnard von
JEF Europe und dem Vorsitzenden der JEF Deutschland,
Lutz Hager, die Medaille. "Weitertragen des
europäischen Gedankens in die Öffentlichkeit"
- so umschrieb Leutheuser-Schnarrenberger das Ziel der
Arbeit der Jungen Europäer.
In der Tat
setzt sich die europaweit etwa 20.000 Mitglieder
zählende Organisation für ein Europa der Bürger ein: Sie
fördert das Zusammenwachsen der Union sowohl durch
Lobbyarbeit bei den europäischen und nationalen
Institutionen als auch durch Aktionen, die das Projekt
Europa für junge Menschen erlebbar machen.
Hoffnungen und Kräfte der Menschen mobilisieren für das
Projekt einer freien europäischen Zivilgesellschaft: Das
ist der JEF nach den Worten des
Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Ludwig Theodor Heuss,
gelungen.
Im
europäischen "Schicksalsjahr" 2004 mit der Erweiterung
der Union, der voraussichtlichen Verabschiedung des
Verfassungsentwurfs und der Europawahl ist die
Auszeichnung für die Jungen Europäer Ansporn, sich
weiter kräftig einzumischen, um die Vision eines Europa
der Menschen Wirklichkeit werden zu lassen.
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