Aktion “Marburg spricht”

Die Anmeldefrist für die Aktion “Marburg spricht” ist leider schon vorbei, dennoch bist Du herzlich eingeladen, an der offiziellen Eröffnung am 04. Juli ab 15 Uhr im Erwin-Piscator-Haus teilzunehmen! Um vor Ort dabei sein zu können, bedarf es einer Anmeldung mitsamt Deiner Kontaktdaten unter marburgmachtmit@marburg-stadt.de. Daneben besteht jedoch auch die Möglichkeit, der Auftaktveranstaltung im Livestream auf dem Youtube-Kanal der Stadt Marburg zu folgen.

Marburg spricht am 04. Juli 2021

Die Veranstaltung enthält Beiträge rund um das Thema „Dialog mit Andersdenkenden“. Philip Faigle aus dem Gründungsteam von „Deutschland spricht“ erzählt über die Hintergründe und Erfolgsgeschichte des Projekts „Deutschland spricht“. Dr. Lasse Stötzer, Mitarbeiter am briq Institut in Bonn, wird in einem Videobeitrag Ergebnisse vorstellen zur Frage, welche Auswirkungen Zweiergespräche auf Vorurteile gegenüber Andersdenkenden, den sozialen Zusammenhalt und politische Überzeugungen haben. Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes und Eva-Maria Gauß von der AG Sprechwissenschaft der Philipps-Universität geben Tipps und Ideen zum Thema: „Mit Andersdenkenden gut reden“. Zur Begrüßung sprechen die Geschäftsführerin der Oberhessischen Presse Ileri Meier, die Stadtverordnetenvorsteherin Elke Neuwohner und Oberbürgermeister Thomas Spies mit dem Poetry Slammer Lars Ruppel darüber, warum sie das Projekt auf den Weg gebracht haben.

Logo Marburg spricht

Mit einer Person sprechen, die eine ganz andere Meinung vertritt als Du? Das kannst Du bei der Aktion „Marburg spricht“. „Marburg spricht“ ist eine gemeinsame Aktion der Universitätsstadt Marburg, von ZEIT ONLINE und der Oberhessischen Presse. Das Format wurde 2017 vom Nachrichtenportal ZEIT ONLINE unter dem Namen „Deutschland Spricht“ ins Leben gerufen und findet nun erstmals in einer Kommune statt – und zwar hier bei uns in Marburg.

Marburg spricht am 04. Juli 2021Durch die Beantwortung von acht kontroversen Fragen bildet eine Software Gesprächspaare, die (vollständig) anders denken. Ziel der Gespräche ist es, Stereotype und Vorurteile abzubauen, Gemeinsamkeiten zu identifizieren, die Meinung des Gesprächspartners nachzuvollziehen – und natürlich eine Person aus Marburg kennenzulernen, die ganz anders denkt. Außerdem eine gute Gelegenheit, auch einen Perspektivwechsel auf Europa und die EU zu wagen! Bis zum 20. Juli hatten sich hierfür mehr als 200 Marburger*innen bereit erklärt, mit einem Menschen aus Marburg sprechen, der oder die politisch ganz anders denkt als sie selber und hatten sich deshalb auf der Plattform www.marburgspricht.de angemeldet. Am kommenden Sonntag treffen sich die Gesprächspaare an einem Ort ihrer Wahl – zum Beispiel im EPH, im Park oder online. Bisher hat die Software von ZEIT ONLINE mehr als 80 Gesprächspaare zusammengebracht, die jetzt ihre Gesprächspersonen bestätigen müssen.