Rückblick: Seminar „Bundesstaat Europa – Unsere Vision der europäischen Einigung“

Wie könnte ein Europäischer Bundesstaat institutionell und strukturell aufgebaut sein? Was ist geeignet, die Bürger eines Europäischen Bundesstaates zusammenhalten – gemeinsame Werte oder gemeinsame Ziele? Und wie gehen wir als JEF mit der Vision eines Europäischen Bundesstaates um?

Photo: Workshop Seminar Karlsruhe 2012

Workshop zum Thema Identität und Grenzen Europas beim Seminar „Bundesstaat Europa“ im Mai 2012 in Karlsruhe

Vierzig JEFerinnen und JEFer waren vom 18. bis 20. Mai 2012 für das gemeinsam von der JEF Hessen, der JEF Baden-Württemberg, der JEF Rheinland-Pfalz und der JEF Saarland organisierte Seminar „Bundesstaat Europa – Unsere Vision der europäischen Einigung“ nach Karlsruhe gekommen, um über diese und andere Fragen zu diskutieren und gemeinsam einen ersten Schritt zur Konkretisierung der Vision eines Europäischen Bundesstaates zu unternehmen.

Die Auftaktveranstaltung am Freitagabend gab dazu erste Anregungen. Das Podium war mit MdEP Jutta Steinruck, dem Leiter der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel Johannes Jung, Prof. Diez von der Uni Tübingen und unserem JEF-Bundesvorsitzenden Lars Becker prominent besetzt und so ergaben sich schon beim anschließenden Empfang lebhafte Diskussionen. Zwei Workshops am Samstagvormittag zeigten, dass die Weiterentwicklung der Europäischen Union sowohl Chancen für die Überwindung der Finanzkrise als auch für die Effektivierung der EU-Außenpolitik bietet. Weitergearbeitet wurde in kreativen und spannenden Workshops am Nachmittag, bei denen vor allem die Ideen und Meinungen der Teilnehmer gefragt waren. Zwischendurch blieb genügend Zeit zum persönlichen Austausch und natürlich auch zum Feiern. Eine Methodenschulung und eine abschließende Runde in Kleingruppen zur Frage der Fortsetzung der Debatte über die Vision eines Europäischen Bundesstaates am Sonntag rundeten das Seminar ab.

Am Ende lobten alle Teilnehmer die gute Atmosphäre sowie die intensiven und konstruktiven Diskussionen und für uns als Organisatoren stand fest: Dieses gemeinsame Projekt von vier Landesverbänden war ein voller Erfolg – Fortsetzung folgt!